Hey Leute, ich bin Johannes!
Nachdem ich im Frühjahr 2015 mein Studium in Biologie abgeschlossen habe, bin ich auf großer Reise, trampend, couchsurfend, foodsharend und möglichst bedingungslos und geldfrei.
Mehr über diese Reise gibt es auf meinem „Privatblog“ Salaversum.

Auf der großen Reise sind mir neben den wirklich wichtigen Dingen im Leben auch einige große Herausforderungen bewusst geworden, die uns als ganze Menschheit betreffen:

Durch mein Studium habe ich mich mit dem Thema Klimawandel und seine Folgen beschäftigt: Abholzung und Industrie vernichtet ganze Ökosysteme, nach und nach sterben immer mehr Pflanzen- und Tierarten aus und sorgen so für den langsamen Kollaps der gesamten Natur wie wir sie kennen. Die viel zu schnelle Veränderung des Klimas sorgt neben dem massiven Müll und unserem Eingreifen durch Dünger, Pestizide, Abgase und Ähnlichem für eine Umweltzerstörung gigantischen Ausmaßes, welche uns nach und nach die Luft zum Atmen nimmt.

Flüchtlinge ströhmen in unser Land, und es zeigt sich, dass ein Menschenbild, welches lieber die Augen verschließt und Menschen in lebensbedrohliche Situationen zurück schickt, als den Überschuss und Wohlstand zu teilen, immer noch in weiten Teilen Europas in den Köpfen vorhanden ist.

Kriege fordern jeden Tag Tote, wärend weiter unbeirrt Waffen, Munition und Soldaten produziert werden – das Geschäft mit dem Tod boomt wie selten zuvor, anstatt überhaupt nach Alternativen, Ursprüngen der Konflikte, Verständnis und Lösungen zu suchen.

Wir leben in einem Land, in dem 40% unserer Nahrung zu viel produziert und weggeschmissen wird, nur damit Regale bis zum Ladenschluss voll sind oder Menschen weiterhin denken, gelbe Bananen wären reif und jene mit kleinen braunen Stellen wären „nicht mehr gut genug“. Wir haben alle eine Wohnung mit viel zu vielen Zimmern, unser Kleiderschrank beinhaltet Stücke, die wir seit Jahren nicht getragen haben (wenn überhaupt), unsere Küche besteht aus unnötigem Elektrozeugs, welches wir seltenst nutzen und unser Wohnzimmer ist voll mit billigem Dekoscheiß, der in Asien von kleinen Kinderhänden zusammen geklebt wurde. In unseren Autos bleiben durchschnittlich 3,8 Plätze frei, aber es ist höher gelegt, damit die Aussicht besser ist und der Spritverbrauch in astronomische Höhen steigt, anstatt wie in anderen Ländern einer elektrischen Veränderung zu folgen, die es längst ermöglicht, mit erneuerbarer Energie unterwegs zu sein. Aber die Windräder sind so unschön in der Landschaft und Solarenergie braucht soviel Platz und glitzert so hässlich…

Unsere Banken verleihen uns Geld, welches gar nicht existiert und wir sind für Dinge versichert, die so wahrscheinlich sind wie ein Terroranschlag in Mecklenburger Hinterland. Aber wir folgen Bild, Fokus, RTL, Sat1, Stern, Welt und wie sie sonst noch alle heißen, welche sich mit immer schlimmeren hypothetischen Katastrophen anstacheln… und der Werbung die uns das gelobte Land im Kaufrausch des Kapitalismus verspricht.

So fürchten wir uns davor, hinter die blinkende Werbe-Reclame zu schauen, weil dann alles zusammenbrechen könnte und wir uns der Realität stellen müssten.
Wir reden uns lieber einmal mehr ein: So ist es halt, anders kann´s ja gar nicht laufen.

Nach und nach hat sich immer mehr gezeigt: Die Realität sieht anders aus!
Wir stehen als Menschheit vor riesigen Herausforderungen und wir müssen diese Probleme gut informiert und gemeinsam angehen um unsere Verantwortung gegenüber unserer globalen Zukunft übernehmen zu können.

Doch wie?

Glücklicherweise bin ich nicht allein. Viele Menschen schauen hinter die Fassade, sehen die Ungerechtigkeiten auf der Welt, wollen die Natur schützen, Müll vermeiden und erneuerbare Energien nutzen, setzen auf Nächstenliebe und Freundlichkeit sowie Minimalismus und eine Gemeinschaft des Teilens, bilden sich eigenständig eine Meinung und stehen für ihre Prinzipien ein.

Und für diese und mit diesen Menschen wollen wir Lösungen suchen:
Die Idee der Plattform GlobalFuture ist entstanden:
1) Hintergründe zu globalen Herausforderungen recherchieren, verschiedene Perspektiven aufzeigen, anhand von klarem Grundwerten auswerten und einen konstuktiven Überlick geben.
2) Motivierte und informierte Menschen vernetzen, gemeinsam diskutieren und planen, wie Alternativen und Lösungen wirklich aussehen können.
3) Projekte mitgestalten, fördern und unterstützen, damit sich wirklich etwas ändert!

Wie startet man nun solch eine umfassende, globale Plattform?
Mit unserem eigenen StudienGang: verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung!
Und dem Ergebnis könnt ihr hier auf diesem Blog folgen! 😀

Liebe Grüße von der ReiseUni, heute aus Hamburg,
euer Johannes!

Advertisements