Doch wie genau läuft so ein selbstgestaltetes ReiseUni-Semester nun ab?
Wie das Wort „selbstgestaltet“ schon sagt, kann jeder Student seinen Studiengang individuell und völlig frei nach Lust und Laune gestalten.

Allerdings gibt es trotz allem ein paar fixe Ankerpunkte, die dem Semester einen Rahmen verleihen:

-Orientierungswochenende
-Intensivwoche
-Mentoring Programm
-freiwillige Treffen
-Abschlusswoche

 

Orientierungswochenende (Februar/März)

Anfang des Jahres wird es immer ein paar Orientierungswochenenden geben, die offen sind für alle, die Interesse an der ReiseUni haben. 2018 fanden zwei Treffen statt, eines im Februar und eines im März, jeweils von Freitag bis Montag.
Wir beschäftigen uns schon einmal mit unseren Träumen, Wünschen und Sehnsüchten, die in diesem Sommer Realität werden könnten, lernen uns gegenseitig kennen und die älteren ReiseUni Studenten erzählen von ihren Studiengängen, Reisen und Projekten und natürlich klären wir alle offenen Fragen.

 

Intensivwoche (April / um Ostern rum)

Für Alle, die sich dazu entschieden haben, sich der ReiseUni anzuschließen findet um Ostern rum, (2018 war es Ende April) die Intensivwoche statt, sie dient dazu die zukünftigen Studenten so gut wie möglich auf ihre Reise vorzubereiten.
Die Träume und Ideen, die während des ersten Treffens entstehen werden jetzt konkretisiert und in einen Studiengang verwandelt. Hierbei begleitet uns einige Methoden des Dragon Dreaming (ein Konzept, um kreative, gemeinschaftliche und nachhaltige Projekte zu verwirklichen).

Auch dem Thema Selbstmanagement und Prokrastination wird viel Aufmerksamkeit geschenkt, da es gar nicht so einfach ist, sich eigenverantwortlich zu organisieren und nicht in Prokrastination zu versinken.

Den verschiedenen Möglichkeiten, Stilen und Medien der Dokumentation wird ebenfalls ein Block gewidmet und wer möchte, kann auch gleich eine Form der Dokumentation begleitet oder unbegleitet ausprobieren und am Ende der Woche vorstellen.

Natürlich kommt auch die Praxis nicht zu kurz:
Es werden ganz konkret Lernorte, Dozenten und Kontaktmöglichkeiten gesucht.
Wir teilen unsere Erfahrungen, wie man Lernorte kontaktiert und sich als ReiseUni Student vorstellt und wer möchte, kann natürlich schon direkt jemanden kontaktieren.

In der Mitte der Woche gibt es einen freien Tag, der zur Erholung und Entspannung dient. Außerdem gibt es, für Alle, die Lust haben ein kleines „Test-Trampen“, da viele der Studenten möglichst geldunabhängig unterwegs sind und es eine willkommene und auflockernde Abwechslung zwischen all den intensiven Tagen ist.

Am Ende der Woche werden die Mentoren für das Mentoring Programm (s.u.) gesucht und dann kann die ReiseUni Reise langsam auch schon losgehen!

So in etwa lief die Intensiv-Woche 2018 ab. Wir entwickeln uns stetig weiter und noch wissen wir nicht genau, wie es nächstes Jahr wird, aber natürlich orientieren wir uns an diesem Jahr 🙂

 

Mentoring Programm

Jeder Studierende bekommt einen MentorIn aus der Gruppe und wird gleichzeitig zu einer MentorIn für einen anderen Studierenden.
Die MentorIn unterstützt den „Schützling“ während der Reise hat, ein offenes Ohr für ihn/sie und erinnert ihn/sie immer wieder an seine Ziele und Module.
In welcher Form dies genau stattfindet ist in nicht festgelegt und wird immer individuell zwischen den beiden Personen besprochen und durchgeführt.
Natürlich ist dies auch nur ein Angebot, dass zur Unterstützung der Studierenden dienen soll und niemand ist verpflichtet MentorIn zu werden oder einen zu bekommen.

 

Freiwillige Treffen

Während des Sommers wird es verschiedene Treffen geben an unterschiedlichen Orten, diese sind allerdings absolut freiwillig und stellen lediglich ein Angebot dar, um sich gegenseitig auszutauschen, sich zu unterstützen, sich zu inspirieren und sich einfach zu treffen.

 

Abschlusstreffen

Mitte September wird es dann die Abschlusswoche geben. Hier kommen wir alle zusammen, um uns in den ersten 2-3 Tagen unter uns auszutauschen und die Zeit zu genießen.
Danach wird das Treffen für alle geöffnet und jeder kann Freunde, Familie, Reisebekanntschaften, neue Interessenten,… einladen.
Jeder Studierende hat nun einen offenen Raum, um seinen Studiengang, seine Erfahrungen und das Gelernte in welcher Form auch immer zu präsentieren und vorzustellen.
Und natürlich gibt es genug Zeit und Raum zu feiern!

 

eure Julia

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