Im September 2017 habe ich meinen Bachelor in VWL an der Uni Freiburg abgeschlossen.
Die in Modellen verpackte Welt schien mir ungreifbar und das mir vermittelte „Wissen“ unvollständig angesichts der komplexen und detailreichen Praxis. Schon in den Semesterferien des Studiums begann ich deshalb, eigenständig andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Realitäten kennenzulernen und Ökodörfer zu besuchen. Ich war fasziniert vom Leben in Gemeinschaft. Das gemeinsame Arbeiten für und Wohnen in der Gemeinschaft empfand ich als konkretes Gegengewicht zur schmerzlich abstrakten Theoriewelt und dessen beruflichen Zukunftsperspektiven.

„Warum sollte ich für einen Zweck, hinter dem ich inhaltlich möglicherweise nicht stehe, mit mir fernen Menschen, die ich sietze, arbeiten wollen?“

Pascal im Garten

– Von Natur und familiärer Prägung aus sehr tatenkräftig und ehrgeizig, war ich auf der Suche nach einem Grund für meine Anstrengungen. Ich fand die Antworten „Gemeinschaft“ und „nach eigenen Idealen wirken“, was mich zum Begriff des „Sozialen Unternehmertums“ brachte.
So habe ich mich entschlossen, nach selbst gewählten Prioritäten bei der ReiseUni zu studieren. Im engen Austausch mit meinen jetzigen Kommilitonen habe ich für mich während des Orientierungswochenendes den Studiengang „Sinnschöpfung“ entwickelt: die zwei eben beschriebenen Antworten „Gemeinschaft“ und „Soziales Unternehmertum“ als Untermodule:

Über den Sommer besuche ich dabei weitere Ökodörfer (Los Portales, Damanhur, Matavenero) und suche den Kontakt zu, den Austausch mit und die Praxiserfahrung bei unternehmerischen Initiativen, deren Optimierungskalkül soziales, bzw ökologisches Wirken unter der Nebenbedingung der Kostendeckung ist (z.B. Regionalwert AG Freiburg, Oxygen, Emmaüs, Restos du coeur).

Und bei all dem genieße ich die Begleitung und das Begleiten der ReiseUni-Freunde bei unseren gemeinsamen und individuellen StudienGängen hin zu einem guten Leben! 🙂

2018-05-05 13.41.11

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